Walkoverall für Babies

Seitdem das Kind kurz nach seinem ersten Geburtstag laufen gelernt hat, brach auch direkt der Herbst an und alle begannen, ihre Kinder in “Matschklamotten” zu packen. Und dass, obwohl ein goldener Oktober angebrochen war…mir widerstrebte diese luftundurchlässige Plastikklamotte und so begab ich mich auf die Suche nach Alternativen. Und voilá: der Walkoverall von Hessnatur (gibt es auch von anderen Marken) stellt sich noch heute, ein halbes Jahr und einen andauernden Winter später, als klare Kaufempfehlung dar! Der Preis hat mich zuerst ein wenig abgeschreckt, aber jetzt kann ich sagen, dass es sich voll gelohnt hat. An ganz wenigen Tagen mussten wir bisher auf herkömmliche Matschklamotten zurückgreifen, meistens genügte der Walkoverall

Unsere Elternzeitreise nach Korsika

Im Juni 2017 begaben wir uns mit einem zehn Monate alten Baby, einem jungen Labrador, unserem alten Bulli und uns, den “Erziehungsberechtigten” 😉 auf eine einmonatige Reise gen Süden. Wir ließen uns Zeit, bummelten über verschiedene Landvergnügen-Höfe in Deutschland und Campingplätze in der Schweiz und Italien gen Fähre, verbrachten eine grandiose Zeit auf Korsika und reisten genauso gemächlich wieder zurück, nachdem wir noch Zeit im Gorges du Verdon und im Kanton Freiberg in der Schweiz verbracht haben. Wer Details zu Packlisten und Stellplätzen benötigt, möge sich melden. Vorab nur soviel: noch niemals haben wir so viele tolle Campingplätze in einem Urlaub gesehen! Direkt am Strand, direkt am Bach, direkt am

Landvergnügen im Schwarzwald

Auf unserem Weg gen Süden übernachteten wir auf dem Armbrusters Hof aus dem Landvergnügen-Reiseführer im Schwarzwald. Es war für uns kaum ein Umweg und wir lieben es, nachmittags auf so einem tollen Fleckchen anzukommen, noch eben mit den Besitzern zu plauschen, eine Kleinigkeit im Hofladen zu erstehen und dann entspannt inmitten der Natur zu nächtigen anstatt auf irgendwelchen parzellierten Rasengitterflächen zwischen weißer Ware zu stehen. Und am nächsten Morgen dann erfrischt weiter! Herrlich 🙂

Landvergnügen auf dem Ziegenhof

Am liebsten vermeiden wir mit dem Bulli Autobahnen, kurven über kleine Sträßchen und sehen so mehr vom Land. Allerdings dauert das auch länger, wie wir auf der laaaaangen Fahrt (unser Hochzeitstrip) durch Frankreich gen Pyrenäen feststellen mussten. Also muss manchmal Autobahn doch eben sein. Dieses Jahr mussten wir uns wieder umstellen, da wir nun nicht nur den Hund, sondern auch ein kleines Kind an Bord haben. Da ist es gut, dass wir eh nicht so auf ellenlange Etappen stehen, sondern uns lieber Zeit lassen. So auch hier: unser erster Stop gen Korsika war der RechHof in Schalkenbach, ein Ziegenhof. Wir Ihr seht, war unser Hund ob all der Ziegen erstmal

Gut Pfad!

Mit den Pfadfindern hatte ich bislang nichts am Hut. Als Kind hat mich das schon interessiert, aber die nächste Gruppe (Stamm, wie ich jetzt gelernt habe), war recht weit weg, das verlief also leider im Sande. Dank einer Kooperation und verschiedenen Projektarbeiten zwischen der Hochschule Rhein-Waal und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), ist ein Austausch entstanden, der auf mehreren Ebenen fruchtbar ist: die DPSG bat um Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Green Events, ich suchte Projekte für meine Studis, unter denen auch “Pfadis” waren und zudem handelt es sich auch noch genau um mein Dissertationsthema: Nachhaltige Events und deren Messbarkeit. So wurden mittlerweile verschiedene Präsentationen zum Thema gehalten, Hausarbeiten

Kanada 2017

Im April stand ein Kongress in Vancouver im Terminkalender. Da ich mich noch mitten in der Stillzeit befand, stellte sich nun die Frage: Absagen? Mit Mann und Maus reisen? Gesagt, getan. Wir konnten uns kurzfristig zumindest zwei Wochen freischaufeln und freuten uns, die Gelegenheit nutzen zu können, um Land und Leute kennenzulernen. Im April nach Kanada? Absolut empfehlenswert! Wir landeten in Calgary, fuhren mit dem Mietwagen (unbedingt auf Winterreifen achten!) den bekannten Icefields Parkway, besuchten den Banff und Jasper National Park, verbrachten noch ein Wochenende auf Vancouver Island und landeten schließlich, voll mit neuen, gewaltigen Eindrücken von der berauschenden Natur, in Vancouver.

Immer wieder Korfu

Seitdem ich mal zwei Jahre auf Korfu gearbeitet habe, aber besonders, seitdem meine Mutter dort lebt, ist ein jährlicher Trip nach Korfu Pflicht. Mal mit dem Bulli und der Fähre über Venedig, mal mit dem Flieger, weil es zeitlich nicht anders passt. Am besten gefällt es mir im Frühjahr, wenn alles grünt und blüht. Dann kann man bestens wandern gehen. 2016 stand aber eine Hochzeit von Bekannten auf dem Plan, daher war eine Reise im Juni angesagt. Auch herrlich: das Wetter perfekt, das Wasser in bester Badetemperatur und da ich im siebten Monat schwanger war, eine willkommene Auszeit. Dank des ihres neuen Lehmofens konnte meine Mutter uns alle mit schmackhafter

Das ist doch nicht Australien?!

Im Februar 2016 sollte es nach Australien gehen! Endlich! Freunde besuchen, im Camper durchs Land reisen, dass ich bisher nur auf dem Flughafen während eines Zwischenstops nach Neuseeland gesehen habe…an den Blick auf endlose Weiten aus dem Flugzeugfenster erinnere ich mich noch heute. Dann die Überraschung: Schwanger! “Natürlich können Sie nach Australien fliegen, aber erst nach der 12. Woche.” Natürlich sollte unsere Reise früher beginnen. Was tun? Nicht grämen, einfach etwas ganz anderes, nicht Vergleichbares suchen und auf. Daher sind wir spontan mit der Fähre von Kiel nach Oslo gefahren, um so schnell wie möglich in die von uns bevorzugte Gegend in Westschweden zu kommen. So haben wir es dann

Schweiz

Im Dezember 2015 verbrachten wir eine wunderbare Woche im Schnee. Zuerst waren wir im “Schneefuchs” in Furna bei Priscilla Fuchs zu Gast. Das hatte ich bei Airbnb gefunden und im “Murmelizimmer” fühlten wir uns schnell zu Hause. Das liebevoll zubereitete Frühstück stärkte uns für den Tag und direkt hinter dem Haus stiegen Wiesen mit herrlichen Wanderwegen, bedeckt vom ersten Schnee, an. Die anderen Tagen verbrachten wir in Arosa, um das Arosa Humor Festival zu besuchen. Man konnte vom Dorf aus mit fellbedeckten und Glöckchen geschmückten Pferdekutschen zum Zelt fahren oder zu Fuß in einer knappen halben Stunde hinwandern. Dafür entschieden wir uns, gemeinsam mit einigen anderen, und es war ein

StadtLandFlucht – oder: Waren wir nicht zusammen im Kindergarten?

Bullerbü-Kindheit auf dem Land, erste Jobs, erste eigene Wohnungen und viele Erfahrungen in der Stadt.  Schnell gewöhnt man sich an die Annehmlichkeiten, den Bus, der alle vier Minuten kommt, den Flughafen, denn man innerhalb von 15 Minuten erreicht und der einen problemlos zu allen Kunden innerhalb Europas bringt. Freundschaften und Erlebnisse formen die Stadt zum zu Hause, die Frage nach Heimat kommt auf. Ist es dort, wo man aufgewachsen ist? Oder dort, wo das Herz hängt? Kann man sie selbst wählen oder ergibt sich das einfach so? Plötzlich stellt man fest, dass man schon fast länger in der Stadt als auf dem Land wohnt. Ist man nun Landkind oder Stadtgöre?